Genau so war das!

Aufsichtsratsposten jetzt!

26.06.2010 11:06

Dass die wesentliche Motivation von Berufspolitikern die Option auf lukrative Aufsichtsratspöstchen ist, wissen die geneigten Bürgerinnen dieses unseres Landes nicht erst seit Gazprom und Nabucco.

Schon für die Ureinwohner der gefühlt jahrtausendelang SPD-regierten Ruhrgebietskommunen war es selbtverständlich, dass - parteigenetisch bedingt -  verdienten Genossen ein Aufsichtsratsposten bei den kommunalen Energieversorgern, Verkehrsbetrieben und wo man noch so Kohle abzocken kann, zustand.

Bei den Leitungskräften der Potsdamer Linken liegt - wahrscheinlich historisch bedingt - noch erheblicher Nachholbedarf in derart selbstverständlichen Prozeduren vor.

Wie anders lässt sich erklären, dass heuer selbige durch gemeinste Verweigerungshaltung einen verdienten Mitstreiter nach seinem jahrelangem Streben um einen Aufsichtsratsposten bei den Stadtwerken Potsdam zum Wechsel in die SPD zwangen?

Anfängerfehler, können wir da nur konstatieren. Hättet ihr gleich den Posten vernünftig verschachert, wäre euch das Mandat auch nicht verlorengegangen. Strafe muss sein.

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